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Quer durch Deutschland 2022

Bloß nicht zu viel trinken

von Holger Seidel (Kommentare: 2)

Das Frühjahr bringt Wärme, intensive Einheiten und viele Langstrecken. Mein Training geht planmäßig voran und der Körper entwickelt sich gut. Unter der Woche stehen immer noch intensive Rolleinheiten an und an den Wochenenden Langstrecken von 200 bis 600 Km. Ach ja, glücklicherweise bin ich bisher auch gesund durch die Zeit gekommen! Bisher stehen 6.000 Km in diesem jahr auf dem Tacho. Es gab Jahre, da standen zu dieser Zeit schon wesentlich mehr Km zu Buche. Aber die intensiven Einheiten drücken sich nicht in der Länge aus.

 

unterm Mond

Von Beginn an war klar, dass die Ernährung für mich eine der Herausforderungen auf der Rekordfahrt wird. Irgendwann rebellierte bisher immer der Magen bei hohen Belastungen auf lange Zeit. Wer im alten Radsport sozialisiert wurde, kennt Sätze wie: „Bloß nicht trinken. Der Trockenste ist der Schnellste.“ Man schreibt diese Zeilen Jaques Anquetil zu, der u.a. fünfmal die Tour De France gewann. Heute weiß man, dass seine Theorie, auch wenn sie ihn zum Erfolg geführt hat, überholt und sogar gefährlich ist. Dauerhafte Leistung kann nur durch regelmäßige Zufuhr von Flüssigkeit und Energie gewährleistet werden.

Hier mal ein Beispiel einer Fahrt über 300 Km in die Rhön:

Das waren knapp über 300 Km und ca. 2.000 Hm. Gefahren bin ich mit 155 Watt im Schnitt und habe 5.729 Kcal verbrannt. Was ziemlich genau seien dürfte, da ich mit einem Leistungsmesser fahre. Bis auf Toilettenpausen habe ich nicht angehalten, trinken und Flüssignahrung nur während der Fahrt, sonst wurde nichts zugeführt. Am Morgen ein mittelgroßes Müsli, etwas Wasser und dann los.

Eine Trinkblase war mit Ensure Plus Flüssignahrung gefüllt. Darin hatte ich 4 x 200 ml und das dann mit Wasser auf ca. 1,5 Liter verdünnt. Das sind 1.200 Kcal

Die andere Trinkblase hatte ich mit Hi-End Endurance Getränkepulver in 3 Liter Wasser verdünnt. Îch habe ca. 125-150 g auf 3 Liter genommen, was ca. 360-400 Kcal entspricht. Zusammen also etwas 1.600 Kcal

Ich muss auf jeden Fall noch etwas drauflegen (mehr Flüssignahrung), um während der Fahrt etwa auf die Hälfte der verbrannten Kalorien zu kommen. Während der eingeplanten Pausen (davon gibt es nicht viele) bei der Rekordfahrt plane ich, leicht verdauliche Speisen einzuverleiben: Sandwiches, Trinkjoghurt, Smoothies, Reiskuchen. Den Rest an verbrannten Kalorien muss der Körper dann kompensieren.

Beim den 24 Stunden am Brelinger Berg werde ich das Konzept verfeinert ausprobieren. Im besten Fall schon in dem Rhythmus, welcher für August geplant ist.

Die Menge an Flüssigkeit hat nur bei diesen recht niedrigen Temperaturen hingehauen. Je wärmer, desto mehr Flüssigkeit muss rein, das ist klar.

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Kommentare

Kommentar von Jörg Basler |

Ich finde es gut auch mal solche Details aus erster Hand zu erfahren. Will zwar keine Weltrekorde mehr brechen, aber Ernährung auf Langstrecke war auch bei mir immer problematisch. Irgendwann konnte ich das süße Zeugs nichtmehr riechen ... im wahrsten Sinne des Wortes.

Kommentar von Holger Seidel |

Definitiv DIE Herausforderung neben der Fahrleistung. Aber ich taste mich da nun schon ein Jahr intensiv ran und das aktuelle Konzept scheint schon ganz gut zu passen. Jetzt kommen die Einheiten mit 400, 600+++ Km, da werde ich alles noch weiter testen.

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