Nachrichten Mai 2012
Messwerte M5CLR
Do, 31.05.2012 von Karsten Crazius
Rad:
M5 Carbon Lowracer mit Heck und Aufbau (Eigenbau).
Radverkleidungen vorne (Eigenbau)
Xentis 4 Speichen Carbon-Hinterrad
Reifen: vorne IRC Roadlite 7,5 bar, hinten Tuvo Schlauchreifen 21mm, 11 Bar,
Leistungsmesser: Power2Max mit Garmin Edge 800, Geschwindigkeitsmessung über Radsensor, nicht GPS
Teststrecke: Betonbahn Bielefeld, ca 300m, trocken, 18°C, mäßiger Wind, während des Trainings der Bahnfahrer gefahren, etwas viel "Traffic" auf der Bahn
Fazit: Ich werde meine Rennen weiter mit dem Lowracer fahren :-D
Gruß und viel Freude beim Fahren
Karsten
Plausibilitätsprüfung der Messung durch David Linke
Mo, 28.05.2012 von David Linke
Plausibilitätsprüfung der Messung durch David Linke
Ich habe BBs Messung mal auf Plausibilität geprüft und die Daten sind gut! Im Idealfall ergibt die Auftragung eine Gerade. CwA- und Crr-Wert wurden auch ermittelt.
Kommentar von Charles Henry |
Hoi David
Sehe ich das richtig: Indem du bei deiner Darstellung die Geschwindigkeit im Quadrat (und nicht die Geschwindigkeit) auf der X-Achse aufträgst, wird der theoretische Leistungsbedarf linearisiert. Der Rollwiderstandskraft, verläuft parallel zur X-Achse (d.h. er ist konstant zur Geschwindigkeit im Quadrat) und seine Grösse kann am Schnittpunkt mit der Y-Achse abgelesen und dadurch der Cr berechnet werden. Das Einsetzen des so ermittelten Cr in die Gleichung liefert den Cw -Wert.
-genial einfach!
Hast du dazu einfach Excel benützt oder eine spezialisiertere Software (z.B. LabView, etc.)?
Kommentar von David |
Hi Charles, die Auswertung ist mit Excel gemacht (RGP-Funktion). Man erhält auch gleich die Standardfehler der Koeffizienten. Der Hauptvorteil dieser Auftragung ist, dass man sofort verdächtige Meßpunkte an der Abweichung von der Gerade erkennen kann. Für hochgenaue Auswertungen sind andere Methoden wie Robert Chungs "virtual elevation method" und Varianten davon noch besser.
1. Testfahrtdes VeloX 2
Mo, 28.05.2012 von Bas de Meijer
Das Fahrzeug des Human Power Team Delft
Testfahrten mit dem "alten" VeloX, um sich auf die Kamerafahrten im "Neuen" vorzubereiten.
Ebenfalls mit minimalistischer Fensterausstaattung ist auch Daniel Fenn in seinen Evo K zu sehen. Er bevorzugt aber noch den direkten "Durch-"blick, der größer ist als die Öffnungen einen zunächst glauben lassen.
Aero-Test Birk Comet RT
So, 27.05.2012 von Bernhard Böhler
Aero-Test Birk Comet RT
Wie viel Leistung ist notwendig, um auf einer normalen Straße mit einem Birk Comet Tempo 30, 40
oder gar 50 zu fahren? Der aktuelle Test gibt Aufschluss darüber …
Die Teststecke
Flach (6 Höhenmeter/Intervall), guter Belag.
2,68 Km, Wende im Kreisverkehr und identische Strecke zurück = 5,36 Km pro Intervall.
An der Wende muss kurz gebremst werden, deshalb ist die Durchschnittsgeschwindigkeit etwas
niedriger, als ohne. Andererseits eliminiert eine Wendepunktstrecke weitgehend die Einflüsse durch
Wind und Höhenmeter und liefert somit reproduzierbare Werte.
Das Rad
Birk Comet RT, 11.5 kg, mit Heck in Alltagsausstattung (mit Spiegel, keine Scheibenräder, ohne
zusätzlichen Heckaufsatz, normaler Fahrradhelm).
Reifen vorn: Schwalbe Durano 28-451, 8 Bar, Butylschlauch.
Reifen hinten: Conti GP4000S, 23-622, 8.5 Bar, Butylschlauch.
Leistungsmesser: Power2Max mit Garmin Edge 800
Der Fahrer
66 kg + 1.0 kg Kleidung, Schuhe, Helm
Die Bedingungen
Bewölkt, 14°, leichter Wind, kaum Verkehr.
Die Auswertung
Die Geschwindigkeit und die Leistung wurden über ein Intervall gemittelt und im Diagramm
dargestellt.
Kommentar von David |
Gute Messung! Man erhält daraus
CwA = (0.157 +/- 0.007) m²
µr = (0.0067 +/- 0.0007) m²
Kommentar von Karsten Crazius |
Zum Vergleich:
Die Teststrecke: Bahn Bielefeld, rauher Betonbelag, 0 Hm
Das Rad: ZOX 26"LL
Gewicht: 15kg inkl. kleine Radical Design Aerotasche, ein Spiegel, normaler Helm,Keine Scheibenräder, keine Aerofelgen.
Reifen vorne und hinten: Kojak 35mm, 7bar
Leistungsmesser: Power2Max mit Garmin Edge 800
Bedingungen: 18°C, windig, Bahn (Beton, rauh)
Leistung über 60 Min. gemittelt: 202 Watt
Geschwindigkeit: 36,8km/h, Abweichungen unter 3km/h
Fazit: Mit meinem ZOX 26"LL möchte ich nicht gegen Bernhard antreten in Bielefeld.
Ob das mit dem M5-Lowracer mit Heck besser aussieht, soll eine folgende Messung zeigen. Ich versuche dann mal, Bernhards Intervalle nachzufahren (und bin mir ziemlich sicher, dass ich das letzte nicht so lange halten kann).
Wie sagte Bernhard....schau mer mal
Gruß
Karsten
Kommentar von Karsten Crazius |
Zum Vergleich:
Die Teststrecke: Bahn Bielefeld, rauher Betonbelag, 0 Hm
Das Rad: ZOX 26"LL
Gewicht: 15kg inkl. kleine Radical Design Aerotasche, ein Spiegel, normaler Helm,Keine Scheibenräder, keine Aerofelgen.
Reifen vorne und hinten: Kojak 35mm, 7bar
Leistungsmesser: Power2Max mit Garmin Edge 800
Bedingungen: 18°C, windig, Bahn (Beton, rauh)
Leistung über 60 Min. gemittelt: 202 Watt
Geschwindigkeit: 36,8km/h, Abweichungen unter 3km/h
Fazit: Mit meinem ZOX 26"LL möchte ich nicht gegen Bernhard antreten in Bielefeld.
Ob das mit dem M5-Lowracer mit Heck besser aussieht, soll eine folgende Messung zeigen. Ich versuche dann mal, Bernhards Intervalle nachzufahren (und bin mir ziemlich sicher, dass ich das letzte nicht so lange halten kann).
Wie sagte Bernhard....schau mer mal
Gruß
Karsten
Kommentar von Jörg Basler |
Hallo Karsten!
Mach dich mal nicht kleiner als nötig.
Du bist jung, du bist, solltest zumindest, stark sein, so kurz vor Saisonbeginn. Da wirst du sicher ein paar Minuten 50 mit deinem M5CLR fahren können. Sonst komm ich mal vorbei und schau ob es noch reicht ;-)
Kommentar von jenne |
Nach den alten M5-Messungen ist ein M5 Lowracer mit Heck etwa gleichschnell wie das Birk, wobei jedoch der Fahrer größer gewesen sein könnte (Bram?). http://m5recumbents.com/site/DE/Modelle/Carbon_Low_Racer
Sollte die Aerodynamik etwa gleich sein, könnte man jedoch einen Vorteil für das Birk daraus schließen, denn die Ergonomie ist weniger offen und damit wohl universeller. Dafür ist ein M5 beim Heck weniger "verbaut" (Reifenwechsel, Schaltwerk-Zugang).
j.
Kommentar von Andreas Seilinger |
Danke Bernhard für die Messung.
Ich bin überrascht. Ich bin nämlich von etwas weniger Leistungsbedarf ausgegangen. Da ich mit dem Comet in fast identischem Setup bereits eine 49er Stunde gefahren bin, ergibt sich daraus, daß ich doch tatsächlich in der Lage bin, deutlich über 300 Watt im Stundenmittel zu treten:-) Hätte ich von mir gar nicht erwartet... Liegt´s also doch nicht nur an dem tollen Rad, wie ich immer gedacht habe.
Anhdreas
Weltbestzeit über eine Stunde von Aurélien Bonneteau
Fr, 25.05.2012 von Jörg Basler
Weltbestzeit über eine Stunde
Aurèlien Bonneteau hat geschafft was schon viele versucht haben. Er hat den als unschlagbar geltenden Rekord von Chris Boardmen eingestellt. Mit 56,597km fuhr Aurélien heute, am 25.5.2012, 222m weiter als Boardman 1996. Damit dürfte sich Aurélien einen Platz in den Geschichtsbüchern des Radsports verdient haben.
Auch für Aurélien war der Rekord harte Arbeit und immerhin min. der 3. Anlauf. Kontinuierlich hat Aurélien viele Jahre an seiner Form und seinem Rad gearbeitet und durfte heute den außergewöhnlichen Lohn für all seine Mühen einfahren.
Gratulation
















Kommentar von Jörg Basler |
Karsten hatte etwas bessere Bedingungen (wärmer, weniger Wind?) und andere Reifen und sein Heck hat eine Kopfhutze.
Mit dem M5CLR von Bernhard war es auf der Bahn in Köln leichter die 50km/h zu halten als mit dem RF2 mit Bülkheck. Das original RF Heck soll (laut Thomas Schott) in dem Geschwindigkeitsbereich ca. 1km/h schneller sein.
Tyrfing soll auf 180Watt für 45km/h optimiert werden.