Nachrichten Juni 2010
der nächste Event bahnt sich an
So, 27.06.2010 von Jörg Basler
Aktuelles Training
So, 27.06.2010 von Christian v. Ascheberg
Aktuelles Training
25.6. Freitag um 3h30 morgens aufstehen, frühstücken und mit dem Bülk los. 4h30 geht es los, 160km zu Jens. Die Fahrt geht auf neuer, unbekannter und einsamer Strecke nach Hoya zu Jens. Pünktlich, wie angekündigt um 9 Uhr bin ich da. Jens SL wird mit meinen Pedalen fahrfertig gemacht. An die Nordsee, oberhalb des Jadebusens will ich. Jens hat einen besseren Vorschlag. Eine kleine Strecke mit guten Straßenbelag mehrfach zu fahren. Da könnte er mir im Notfall zur Seite stehen mit einer für mich völlig neuen Technik.
2 1/4 Stunden später ist der SL beladen mit meinen Sachen und ich düse mit Kabinenhaube und zugezogenen Lucken los. Der längste Gang ist mit 57/11 arg kurz untersetzt. Ein winziger 6%ter hilft aber, das ich nicht dauerhaft unter der zu kurzen Übersetzung leide. Nachdem die überschüssige Kraft etwas raus ist gurke ich so um die 54 durch die Lande. Das Trinken geht besser als im Bülk selbst bei voller Speed. Ob das daran liegt, das ich meinen Hals im SL nach vorne drücke? Das hat aber auch den Effekt, das einer meiner Nackenwirbel weiter herauskommt. Deutlich. Da muss wohl ein Loch in den Sitz. Der kleinen Finger der linken Hand bekommt nach 2 Stunden Taubheitsgefühle. Das kennt Jens auch. Ursache sind die Armstützen. Bei mir werden sie tiefer platziert.
Die erste Stunde habe ich mächtig geschwitzt und war klitschenass. Tempo so bei 60. Das war Puls 118. Über 126 kam ich auch bei der Steigung nicht. Dort fuhr ich 13 km/h. Spätere Pulswerte: bei 108 daddelte ich so mit 54 durch die Lande. Bei 49km/h war der Puls noch 102.
In Ortschaften schloss ich an den zügig fahrenden Autoverkehr auf.
Bei Tempo 54 ging das Schwitzen weg und ich wurde trocken. Bevor ich zu Jens zurückkehrte kehrte ich noch in einem Laden ein, tankte auf, 2 Birnen, fettarme Gemüsefrikadellen mein Hauptgericht, trank einen Kaffee. 20 Minuten später war ich bei Jens, der sich nur wunderte, das ich trocken ankam. Ist schon blöd, wenn man kein feuchtes Hemd hat um klebrige Birnenfinger daran abzuwischen. Auch die Hose, trocken wie von der Wäscheleine. Meine Energieriegel aus dem Rad gezogen klebten nicht. Wie geht das? Ich schwitze beim Tanzen 3 T-Shirts durch. Ich steige jedesmal klitschnass vom Rad, wenn ich zur Arbeit fahre. Muss ich mir Sorgen um meine Gesundheit machen? Kann man nur eine bestimmte Menge Wasser ausschwitzen und ist dann ausgetropft?
Nach 563 km war ich zurück zu Hause. Kurz nach Mitternacht. Ohne Essen, nur Duschen, ab ins Bett. Am Samstag merke ich meine Oberschenkel deutlich. Weiter oben also sonst. Die Milan-Trittposiion war aber wohl besser, als die Trittposition auf der Alltagsliege? Im Milan muß ich wohl um einige Millimeter weniger Tretlagerabstand haben. Also Sitzmatte am Speedbike verschoben und jetzt trete ich an der Alltagsliege, wie beim SL. Training im Bülk ist im Moment nicht angesagt, da ist die Tretposition völlig anders. Im Bülk sitze ich und habe viel Platz zum Kurbeln. Im Milan muss ich ganz nach vorne, damit der Helm noch von oben einen Luftzug bekommen kann. Im Milan liege ich flacher als auf jeden meiner Lieger. Das muss so sein, denn wer wenig Querschnittsfläche haben will, braucht ein flaches Rad.
Gestern 27km nur mit den Beinen wackleln auf dem Speedbike. Die leicht schmerzende Hüfte (vom vielen Ziehen) rechts wieder geschmeidig machen.
Heute Sonntag: 41km um die 120 W, Puls 80 oder niedriger. Deutschland hat England besiegt. Wenn die Straßen wieder ruhiger sind, fahre ich noch eine kleine Runde.
Morgen, Montag ist nur kurz geplant. Zur Arbeit hin und zurück. 1h45min hin und zurück
Dienstag werden es so um die 120km. Nach der Arbeit Treffen mit dem örtlichen Rennradverein. Eine Gruppe mit Jugendlichen in moderatem Tempo - vermutlich. Wenn das wegen der Ferien nicht ausfällt.
Mittwoch noch einmal ruhig. Nur zur Arbeit und zurück. 1h45min in Summe
Für Donnerstag will ich mir frei nehmen und 250km oder mehr mit der Alltagsliege fahren. Tempo egal, man kann nichts erzwingen. Die Streckenlänge wird schon die Muskeln fordern.
Freitag will ich den Milan abholen.
was treiben die Rekordfahrer
Mi, 23.06.2010 von Jörg Basler
Langsam kommen wir in die heiße Phase und dem einen oder anderen wird wirklich klar was da kommen wird. Gewusst haben sie es natürlich alle, aber aus eigener Erfahrung weiß ich, dass einem der "Arsch" jetzt langsam auf Grundeis geht, weil das Wissen zu einem Gefühl wird. All die Mühen und Entbehrung, die neben allem Spass und der Vorfreud auch dazu gehören, verlangen jetzt innerlich nach Wiedergutmachung. Und auch das wird klar, bis zum Ende des Events wartet noch eine ganz besonders hohe Hürde. Ob es hilft, wenn man das Ganze schon mal durchgemacht hat oder ob es besser ist nicht zu wissen welche Herausforderungen da noch lauern, dass ist wohl typabhängig.
Eines möchte ich aber betonen, weil ich jetzt und auch früher Kontakt mit anderen Extremsportlern hatte, keiner schreitet locker durch dieses Tal. Man darf sich nur nicht mental von dem ein oder andern Wehwehchen zu sehr beeindrucken lassen. Das macht wohl den Unterschied aus, wie man durch dieses Tal schreitet, mit Hoffnung oder bereits geknickt.
In diesem Sinn kann ich nur alle ermuntern ... ihr seid nicht allein. Ihr habt Leidensgenossen und ne Menge Fans.
Vielleicht muntert ja der ein oder andere Fan mit einem Kommentar seinen "Star" auf. Gebrauchen können sie es alle.
Bernd Paul wird seinen Versuch erstmal canceln
Mo, 21.06.2010 von Jörg Basler
Bernd schätzt seine Chancen auf Erfolg auf unter 50% ein und nimmt deshalb von einem Start beim Rekordwochenende Abstand.
Er wünscht allen anderen Startern ein gutes Gelingen mit dem nötigen Quentchen Glück
Barbara Buatois gewinnt RAAM
So, 20.06.2010 von Jörg Basler
Barbara Buatois nähert sich dem Ziel
Sa, 19.06.2010 von Jörg Basler

